Schlagwort-Archiv: Makuladegeneration

Regelmäßige Augenarztbesuche können helfen.

Makuladegeneration – Mainzer Augenarzt informiert

Wenn das Sehvermögen nachlässt – in den westlichen Industrieländern leiden rund 30 Millionen Menschen unter einer altersbedingten Makuladegeneration

MAINZ. In den westlichen Industrienationen leiden rund 30 Millionen Menschen unter einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Allein in Deutschland sind es rund 4 Millionen Menschen. Bei der Augenerkrankung ist die Netzhautmitte betroffen. „Ein gesundes Auge nimmt beispielsweise ein entgegenkommendes Auto oder ein Straßenschild ohne Verzerrung wahr. Wenn Gegenstände verschwimmen oder verzerren, kann eine Makuladegeneration dahinterstecken. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen“, meint Dr. med. Thomas Kauffmann, niedergelassener Augenarzt in Mainz.

Wenn Gegenstände verschwimmen, kann eine Makuladegeneration dahinterstecken

Licht, das in das Auge einfällt, wird von der Linse, die sich hinter der Pupille befindet gebündelt und dann auf der Netzhaut abgebildet. In der Mitte der Netzhaut befindet sich die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens. „Die Nervenzellen der Makula leiten im gesunden Zustand ein sehr scharfes und farbiges Bild durch den Sehnerv an das Gehirn. Im Verlauf der Makuladegeneration kommt es zu einem zunehmenden Sehverlust. Das periphere Gesichtsfeld bleibt indes erhalten“ so Augenarzt Dr. Thomas Kauffmann (Mainz).

Überwiegend wird die altersbedingte trockene Makuladegeneration diagnostiziert

In der Augenheilkunde wird zwischen der feuchten und der trockenen AMD unterschieden. Überwiegend wird die altersbedingte trockene Makuladegeneration diagnostiziert. Nach und nach wird die Sehfähigkeit durch den Ausfall von Sehzellen beeinträchtigt. Die Erkrankung ist nicht heilbar. Ziel der Therapie ist es, den Krankheitsverlauf möglichst zu stoppen. Da sich zerstörte Sehzellen nicht nachbilden, ist eine frühe Diagnose entscheidend für den Erfolg der Therapie.

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Augenarzt in Mainz: Sehprothese Retina Implantat sehr gefragt

Moderne Hochtechnologie-Sehprothesen ersetzen künstlich Rezeptorzellen

Implantat in den Augen.Retina-Implantate sind mittlerweile stark erfolgversprechende Sehprothesen, die sehbehinderten oder schon erblindeten Menschen helfen. Die Diagnose Retinitis pigmentosa trifft vor allem junge Menschen. Die Folge – Rezeptorzellen der Netzhaut (Retina) verlieren krankheitsbedingt ihre Funktion, während der Sehnerv anfangs aber noch völlig intakt ist. Ziel der modernen Sehprothesen ist es, die degenerierten Rezeptorzellen künstlich zu ersetzen. Das Prinzip auch hier – Umwandlung von Bildern in elektrische Impulse, die an die Nerven weitergegeben werden. „Die Technologie wird schon sehr bald vielen Menschen helfen“, ist sich Dr. Thomas Kauffmann, niedergelassener Augenarzt in Mainz, sicher.

Retina-Implantate ersetzen künstlich degenerierte Rezeptorzellen

Bei Retinitis pigmentosa handelt es sich um eine Erbkrankheit, die für einen nicht aufzuhaltenden und schleichenden Erblindungsprozess verantwortlich ist. Die Sehkraft schwindet nach und nach, da Enzyme in den Sinneszellen der Netzhaut falsch aufgebaut werden. In der Folge schwinden oder degenerieren die Fotorezeptoren. In einer ersten Krankheitsphase wird der Patient nachtblind, im weiteren Verlauf verengt sich das Gesichtsfeld zu einem sogenannten Tunnelblick. Am Ende droht die Erblindung. Rund 15.000 Menschen in Deutschland sind aus diesem Grund erblindet. Für sie besteht in Zukunft die Hoffnung auf Hilfe.

Augenarzt in Mainz: “Retina-Implantate auch bei altersbedingter Makuladegeneration”

Das mögliche Einsatzgebiet von Retina-Implantaten geht aber weit darüber hinaus. “Infrage kommen sie auch bei der altersbedingten Makuladegeneration“, so der Mainzer Augenarzt Dr. Thomas Kauffmann. Hier geht es darum, Netzhautzellen zu ersetzen, da sonst eine Altersblindheit droht. Keine Frage – Sehprothesen wie Retina-Implantate sind haben ein breites Einsatzspekturm. Mit Hochdruck arbeiten Forschung und Unternehmen an der Marktreife. Seit rund 20 Jahren werden Retina-Implantate entwickelt. Mittlerweile in einer heißen Phase. In diesen Tagen ist der führende Entwickler Retina Implant AG an die Öffentlichkeit gegangen, um weitere Praxiserfolge bekannt zu geben.

Ziel von Retina Implant ist erste voll funktionsfähige elektronische Retinalimplantat

Ausführliche Forschungsarbeiten vor allem unter der Leitung von Prof. Eberhart Zrenner gingen Implantationen voraus, die seit 2005 bei menschlichen Patienten durchgeführt werden. 2010 wurde mit der Durchführung einer zweiten multizentrischen klinischen Studie begonnen. Im Juli 2013 erhielt Alpha IMS, die drahtlose subretinale Implantattechnologie von Retina Implant, die CE-Kennzeichnung für den kommerziellen Vertrieb in der Europäischen Union.

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Makula Degeneration und Netzhaut Veränderungen bei Diabetes und Gefäßverschlüssen

Augenarzt Behandlung in Mainz.

Augenarztpraxis Dres. Kauffmann und Breitkopf in Mainz / Rhein-Main hat sich auf moderne Behandlungsmethoden spezialisiert

Die altersabhängige Makula Degeneration und Netzhaut Veränderungen bei Diabetes mellitus, aber auch bei Gefäßverschlüssen führen zu teils drastischer und bleibender Sehverschlechterung. Bis hin zum vollständigen Verlust der Sehfähigkeit. Die Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen sind gravierend. Die Augenarztpraxis Dres. Kauffmann und Breitkopf in Mainz ist auf die moderne Behandlung dieser Erkrankung spezialisiert.

Augenarzt in Mainz rät zu regelmäßigen Voruntersuchungen ab dem 60. Lebensjahr

Ab dem 60. Lebensjahr soll mindestens im Zweijahresabstand eine Vorsorgeuntersuchung erfolgen. Bei familiärer Belastung und Risikofaktoren, wie hoher Blutdruck, helle Augen oder Rauchen sogar öfter. Wurde die Erkrankung erst einmal festgestellt, wird das Stadium mittels High Tech-Untersuchungen, wie der Fluoreszenzangiographie (Darstellung der Augengefäße) sowie der optischen Kohärenztomographie / OCT (Darstellung der Netzhautschichten), bestimmt. Dann wird die Behandlung eingeleitet.

Moderne Behandlungsmethoden bei Makuladegeneration und Netzhautveränderung

So läßt sich beispielsweise die feuchte altersabhängige Makuladegeneration durch die Eingabe (Spritzen) bestimmter Medikamente – sogenannter VEGF-Hemmer – ins Augeninnere behandeln. Die Medikamente können das Gefäßwachstum hemmen. Mit den genannten Maßnahmen lässt sich der Sehverlust aufhalten oder verlangsamen. Zunächst erfolgen drei Injektionen des Medikamentes in den Glaskörper in monatlichen Abständen. Danach muss für jeden Patienten das weitere Vorgehen bestimmt werden. Bei weiterer Aktivität der Erkrankung hat sich das „pro re nata“-Schema als effektiv erwiesen. Dies ist eine individuelle Behandlung, welche gleich gute Ergebnisse bezüglich der Sehschärfe liefert wie monatliche Injektionen, bei weniger Nebenwirkungen. Auf ähnliche Weise lassen sich Ödeme (Schwellungen) der Makula (Netzhautmitte/gelber Fleck) bei Diabetes und venösen Gefäßverschlüssen behandeln.

Erfolge: Bei der Makuladegeneration sind die Operationen in den Hintergrund getreten

Bezüglich der Makuladegeneration sind die Operationen in den Hintergrund getreten. Dennoch brauchen wir Sie bei Erkrankungen wie der diabetischen Retinopathie, Membranen an der Netzhaut (epiretinale Gliose) oder Netzhautablösungen. Wurde der Patient mit einem VEGF- Hemmer behandelt, sollten nach der Behandlung monatliche OCT-Kontrollen für mindestens ein halbes Jahr erfolgen. In diesem Zeitraum ist die Gefahr für einen Rückfall am größten. Nur so kann eine erneute oder eine Restaktivität frühzeitig feststellen zu können. Des Weiteren wurde gezeigt, dass die Veränderungen der Netzhaut im OCT früher sichtbar sind, bevor es zu einem Abfall der Sehschärfe kommt. Die Studien beweisen, dass Patienten, die frühzeitig nach OCT-Befunden behandelt werden, davon profitieren. Denn die OCT ermöglicht eine sichere Lokalisation und Vergleichbarkeit der Befunde im Verlauf.

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