Mainz / Wiesbaden: Augenarzt rät, Grauen Star ernst zu nehmen

Die Therapie bei Grauem Star: Die Operation.

Linsenaustausch: Grauer Star ist die häufigste Operation in der westlichen Welt

MAINZ / WIESBADEN. Eigentlich ist der Graue Star, medizinisch Katarakt, nicht mehr und nicht weniger als eine Alterserscheinung. Auch unsere Augen unterliegen einem Alterungsprozess. Schon im 4. Lebensjahrzehnt macht sich die schwindende Elastizität der Augenlinse bemerkbar. Die beginnende Trübung der Linse beginnt oft schon ab dem Alter von 50 bis 60 Jahren. Zunächst bleibt der Graue Star unbemerkt, die Eintrübung ist ein langsamer Prozess. Sehen Betroffene wie durch eine trübe Glasscheibe oder durch einen Schleier, ist der Graue Star deutlich fortgeschritten. Erste Sehstörungen sind

  • eine verminderte Kontrastwahrnehmung,
  • eine erhöhte Blendeigenschaft, die vor allem beim Autofahren bemerkt wird,
  • Störungen des Farbensehens.

„Auf keinen Fall sollte man diese Symptome auf die leichte Schulter nehmen. Eine erhöhte Blendempfindlichkeit stellt die Tauglichkeit im Straßenverkehr infrage. Unbedingt sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen. Nach einer eingehenden Untersuchung entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten, wann der Graue Star behandelt werden sollte“, so Dr. Thomas Kauffmann, der als niedergelassener Augenarzt Patienten aus Mainz, Wiesbaden und dem gesamten Rhein-Main Gebiet behandelt. Wann die eingetrübte Linse entfernt werden sollte, hängt auch von der Lebenssituation des Patienten ab. Der Graue Star ist heute vor allem in Entwicklungsländern die häufigste Erblindungsursache.

Grauer Star Operation ist für eine geübte Hand sehr sicher und erfolgreich

Für erfahrene Augenärzte ist die Katarakt Operation sehr sicher und erfolgreich durchzuführen. „Die Operation ermöglicht unseren Patienten ungetrübtes Sehen. Betroffene, die vorher stark kurzsichtig waren, können nach dem Eingriff mit der individuell angepassten Kunstlinse weitgehend auf eine Sehhilfe verzichten. Spezielle Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie die Multifokallinse können im Idealfall ein uneingeschränktes scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne ermöglichen“, so der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann, der seine Patienten vor der Grauer Star Operation auch über die individuellen Möglichkeiten der Multifokallinse informiert. Mit den sogenannten Sonderlinsen können zudem weitere Fehlsichtigkeiten erfolgreich ausgeglichen werden.

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