Laser Therapie von Glaskörpertrübung

Inhalt:

  1. Diagnose und Laser Therapie von Glaskörpertrübungen (Mouches volantes / Floater)
  2. Was genau ist der Glaskörper und wo befindet er sich im Auge?
  3. Glaskörpertrübung: Was ist das?
  4. Was hat eine Glaskörpertrübung mit tanzenden Mücken zu tun?
  5. Warum wird eine Glaskörpertrübung auch als Floater bezeichnet?
  6. Wie lassen sich Glaskörpertrübungen typisieren?
  7. Wann werden Mouches volantes als Krankheit bezeichnet?
  8. Wie entstehen Glaskörpertrübungen?
  9. Wie kann man einer Glaskörpertrübung vorbeugen?
  10. Welche Patienten sind am häufigsten von Mouches volantes betroffen?
  11. Wie diagnostiziert der Augenarzt die Glaskörpertrübung?
  12. Von welchen Sehbeeinträchtigungen ist die Glaskörpertrübung abzugrenzen?
  13. Wie lässt sich eine Glaskörpertrübung behandeln?
  14. Welche herkömmlichen Behandlungsverfahren wurden bisher angewendet?
  15. Wie funktioniert eine moderne Lasertherapie (Vitreolyse) bei einer Glaskörpertrübung?
  16. Welche Vorteile bietet eine Lasertherapie bei der Diagnose „Floater“
  17. Warum kann die Laserbehandlung schmerzfrei ablaufen?
  18. Wie läuft eine Behandlung von Glaskörpertrübungen mit dem Laser ab?
  19. Worauf muss der Operateur bei der Vitreolyse besonders achten?
  20. Was sollten Patienten nach der Behandlung mit dem Floater-Laser beachten?
  21. Für wen kommt eine Laserbehandlung in Frage?
  22. Störende Glaskörpertrübungen / Mouches volantes: Was tun?

Glaskörpertrübung und deren Behandlung

Diagnose und Laser Therapie von Glaskörpertrübungen (Mouches volantes / Floater)

Glaskörpertrübungen, die in der Medizin als „Mouches volantes“ oder „Floater“ bezeichnet werden, kennt nahezu jeder Mensch. Betroffene, die zum Beispiel auf eine weiße Fläche schauen, stellen mehr oder weniger ausgeprägte Trübungen fest. Überwiegend werden diese Glaskörpertrübungen nicht als störend wahrgenommen. Je nach Größe, Ausbildung und Lage können die Trübungen jedoch stark beeinträchtigen, beispielsweise beim Lesen oder Autofahren. Täglich werden die Augenärzte Dr. Stefan Breitkopf, Dr. Jutta Kauffmann und Dr. Thomas Kauffmann in ihrer Arztpraxis in Mainz mit dieser Erkrankung konfrontiert. Viele dieser Patienten sind frustriert, berichten oft von negativen Auswirkungen auf ihre Lebensqualität.
Für diese Patienten gibt es in der Praxis der Augenärzte Mainz eine sehr effektive und schnelle Lösung. Dank einer ausgereiften modernen Lasertechnologie konnte eine Lücke im Therapiespektrum der Augenheilkunde geschlossen werden. Mit Hilfe des sogenannten YAG-Lasers können Glaskörpertrübungen schonend entfernt werden.

Was genau ist der Glaskörper und wo befindet er sich im Auge?

Corpus vitreum – so lautet der medizinische Fachbegriff für den Teil des Auges, der als Glaskörper bezeichnet wird. Seine Funktion ist vor allem, die Augapfelform zu erhalten. Lokalisiert ist er im mittleren Augenabschnitt und zwar in der hinteren Augenkammer, die er zu etwa zwei Dritteln füllt. Er besteht aus einer gallertartigen Substanz, deren Konsistenz an das Eiweiß eines rohen Hühnereis erinnert. Für diese Eigenschaft verantwortlich sind Kollagenfasern, die den Glaskörper durchziehen. Außerdem finden sich im Glaskörper Hyaluronsäuremoleküle. Der größte Teil des Glaskörpers – etwa 98 Prozent – besteht aus Wasser. Seine Form ist kugelig und er ist durchsichtig. Vorne grenzt er an die Linse, hinten an die Netzhaut. Es finden sich weder Nerven oder Blutgefäße im Glaskörper. Durch die Transparenz des Glaskörpers können die Lichtstrahlen auf die Netzhaut fallen.

Glaskörpertrübung: Was ist das?

Viele Menschen, annähernd jeder, kennen das Phänomen einer Glaskörpertrübung. Dabei handelt es um sich Kollagenfasern, die eine Art Schatten auf die Netzhaut werfen. Dabei ist das Sichtfeld durch grau-schwarze Schatten gestört, die vor allem dann wahrnehmbar sind, wenn sich der Blick auf einen hellen Hintergrund (z.B. eine weiße Wand) richtet oder auf sehr helles Licht. Auch während der Arbeit am Computer können sie sich bemerkbar machen. Diese visuellen Schattenwahrnehmungen entstehen durch verknäuelte Kollagenfasern im Glaskörper – ein Prozess, der sich mit fortschreitendem Lebensalter verstärkt. Dabei entstehen ganz unterschiedliche Gebilde, die im Wasser des Glaskörpers umher zu schwimmen scheinen. Ihre Wahrnehmungsintensität ist dabei höchst individuell, das heißt Glaskörpertrübungen werden in unterschiedlicher Stärke wahrgenommen. Manche Personen fühlen sich dadurch extrem gestört, andere wiederum kaum oder gar nicht.

Was hat eine Glaskörpertrübung mit tanzenden Mücken zu tun?

Ein gängiger Begriff, mit der die Glaskörpertrübung beschrieben wird, lautet „Mouches volantes“. Der Ausdruck kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „tanzende Mücken“. Diese Bezeichnung leitet sich ab vom Verhalten der grau-schwarzen Schatten im Sichtfeld. Sie scheinen in Bewegung zu sein, erinnern von ihrer Form her an kleine tanzende Mücken, die sich im Sichtfeld bewegen. Ihr Erscheinungsbild variiert dabei. Mal sehen sie aus wie Insekten, mal haben Betroffene das Gefühl, eine Haarsträhne befände sich im Auge, mal erinnert ihre Form an Kaulquappen, Spinnen, Spinnennetze oder abstrakte Gebilde.

Warum wird eine Glaskörpertrübung auch als Floater bezeichnet?

Der Name Floater bezieht sich ebenfalls auf das kennzeichnende Erscheinungsbild und Verhalten der einer Glasköpertrübung zugrunde liegenden, verklebten Kollagenfasern. Betroffene schildern schwingende Bewegungen, mit denen sich die Schatten vor den Augen bewegen. Auf diese Schwingungen geht der Begriff „Floater“ zurück, der im Englischen „Schwimmer“ bedeutet. Diese Bezeichnung erklärt sich aus der Tatsache, dass die Schatten dem Wechsel der Blickrichtung mit einigem Abstand zu folgen scheinen. Erklärbar wird dieses Verhalten durch die Tatsache, dass die Kollagenfasern, die die charakteristischen Schatten hervorrufen, im Glaskörper schwimmen. Bewegt sich das Auge wie bei der Änderung der Blickrichtung, folgen ebenso die Fasern und ihre Schatten auf der Netzhaut.

Wie lassen sich Glaskörpertrübungen typisieren?

Die Typisierung einer Glaskörpertrübung erfolgt nach der Intensität, in der sie durch die Patienten wahrgenommen werden. Es handelt sich also um eine höchst individuelle Angelegenheit, ob sich Patienten so sehr durch die „Mouches volantes“ gestört fühlen, dass sie sich wegen der visuellen Beeinträchtigung behandeln lassen möchten. Im Verlauf nehmen die Beeinträchtigungen zu und sind dann vor jedem Hintergrund zu sehen, sogar bei geschlossenen Augen in einer hellen Umgebung.
Im jungen Lebensalter ist der Glaskörper transparent. Mit fortschreitendem Alter verändert sich das Gleichgewicht zwischen Wasser, Eiweißbestandteilen und Kollagenfasern im Glaskörper, wodurch sich die Fasern zu lichtundurchlässigen Strukturen verbinden. Es handelt sich also in vielen Fällen um eine mit dem Alter fortschreitende Erscheinung. Allerdings gibt es auch jüngere Patienten, die starke Beeinträchtigungen ihres Sehvermögens durch die schattenhaften beweglichen Erscheinungen feststellen.

Wann werden Mouches volantes als Krankheit bezeichnet?

Generell bezeichnet die Augenheilkunde die Glaskörpertrübung nicht als Erkrankung. Vielmehr handelt es sich um die Folge von Stoffwechselprozessen im Körper, die keinesfalls als krankhaft zu kennzeichnen sind. Klar ist allerdings: Ohne eine Behandlung werden die schwarzen Formen im Sichtfeld bleiben, da das Immunsystem des Körpers sie nicht als Störung wahrnimmt und deshalb auch nicht abbaut. Dennoch empfinden Patienten je nach Ausprägung der visuellen Beeinträchtigung Mouches volantes durchaus als Krankheit. Betroffene schildern eine deutliche Beeinträchtigung ihres Alltags und ihrer Lebensqualität. Ob und wann eine Behandlung angebracht ist, klären die Augenärzte aus Mainz Dres. Kauffman und Breitkopf im Gespräch mit ihren Patienten. Zudem gilt es, eine Glaskörpertrübung exakt zu diagnostizieren und von andern Augenleiden abzugrenzen.

Wie entstehen Glaskörpertrübungen?

Der Glaskörper nimmt in unserem Auge einen großen Raum ein. Er besteht aus einer geleeartigen Masse – kollagenhaltige Fasern, die in eine Säureverbindung eingebettet sind. Aufgabe der Fasern ist es, eine hohe Stabilität des Glaskörpers herzustellen. Eine Glaskörpertrübung (auch „Mouches volantes“ oder „Floater“ genannt) entsteht immer dann, wenn sich diese Fasern im Glaskörper zusammenballen. Dann sehen Betroffene Mücken (Mouches volantes), Fäden, kleine Würmer oder Punkte. Verschiedene Rahmenbedingungen begünstigen die Entstehung von Glaskörpertrübungen.
Besonders häufig haben es die Augenärzte Dr. Thomas Kauffmann, Dr. Jutta Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf in ihrer Praxis in Mainz mit altersbedingten Veränderungen des Glaskörpers zu tun. Schon im Jugendalter beginnt der Glaskörper damit, sich nach und nach zurückzubilden. Die Geschwindigkeit dieser Rückbildung ist individuell verschieden. Durch diese Rückbildung ballen sich die Fasern im Glaskörper zusammen. Auch können Augenerkrankungen, wie zum Beispiel Entzündungen oder Infektionen Glaskörpertrübungen begünstigen. Weitere Ursachen für Glaskörpertrübungen sind bestimmte Medikamente, Bluthochdruck, Verletzungen, Prellungen oder Schwellungen, die Druck auf das Auge ausüben.

Wie kann man einer Glaskörpertrübung vorbeugen?

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist grundsätzlich wichtig für den gesamten Organismus, auch für die Augengesundheit. Eine ausgeglichene Lebensweise ist wichtig für den Stoffwechsel und kann Alterungsprozesse beeinflussen. Glaskörpertrübungen sind vorwiegend eine Alterserscheinung, die sich durch die Rückbildung und zunehmende Verflüssigung des Glaskörpers im Auge und die damit einhergehende Zusammenballung der Kollagenfasern bemerkbar macht. Dadurch entstehen die sogenannten Mouches volantes oder Floater, die im Sichtfeld des betroffenen Menschen sichtbar werden. Es gibt aber auch ganz konkrete Maßnahmen, mit denen Glaskörpertrübungen vorgebeugt werden können:

  • So sollten Sportarten vermieden werden, die ein hohes Verletzungsrisiko für die Augen in sich bergen.
  • Alles, was Druck auf die Augen verursacht, sollte vermieden werden. Dazu gehört auch übermäßiges Augenreiben.
  • Drogen und die Einnahme von Medikamenten mit einschlägigen Nebenwirkungen sollten vermieden werden.

Welche Patienten sind am häufigsten von Mouches volantes betroffen?

Glaskörpertrübungen treten besonders häufig ab dem 40. Lebensjahr auf, wenn Veränderungen des Glaskörpers das Entstehen von Mouches volantes begünstigen. Störende Glaskörpertrübungen können aber auch schon früher entstehen. Eine mittel- bis höhergradige Kurzsichtigkeit (Myopie) ist eine häufige Ursache für Glaskörpertrübungen bei jüngeren Menschen. Vor allem nach einem Trauma des Auges – bedingt durch einen Unfall oder eine Sportverletzung – kann es zu einer frühen Verflüssigung des Glaskörpers kommen. Es sind aber auch Stoffwechselerkrankungen (wie z.B. Diabetes mellitus) oder die Einnahme von Medikamenten mit bestimmten Nebenwirkungen, die Glaskörpertrübungen verursachen können. Die sogenannten Floater sind im Allgemeinen harmlos, können im Einzelfall jedoch stark störend sein und die Lebensqualität des Betroffenen massiv beeinflussen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Ursachen wird vor einer Therapie eine sehr gründliche Diagnose mit ausführlicher Anamnese durchgeführt – auch um andere Augenerkrankungen ausschließen zu können.

Wie diagnostiziert der Augenarzt die Glaskörpertrübung?

Vor der Therapie der Glaskörpertrübung erfolgt eine sehr umfassende und präzise Untersuchung der Augen des Patienten mit einem ganzheitlichen Ansatz. Der Anamnese, dem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient, kommt dabei eine wesentliche Rolle zu. Wie sieht die individuelle Krankheitsgeschichte aus? Welche Behandlungen bzw. Operationen insbesondere am Auge wurden bereits vorgenommen? Liegen Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen (beispielsweise Diabetes mellitus) oder Autoimmunerkrankungen vor?
Werden Medikamente zum Beispiel Cortison regelmäßig eingenommen?
Auch erfolgen im Rahmen der Voruntersuchung eine Sehschärfenbestimmung sowie eine Messung des Augeninnendrucks. Nach Verabreichung Pupillen erweiternder Augentropfen erfolgt ein Netzhautscan. Mit Hilfe dieses modernen und höchst genauen Verfahrens kann sich der Augenarzt zunächst ein perfektes Bild von der Netzhaut seines Patienten machen. Auch lassen sich mit dem Netzhautscan die Glaskörpertrübungen sehr gut darstellen. Weitere Untersuchungen mit dem Spaltlampenmikroskop helfen, die Glaskörpertrübungen darzustellen und exakt zu lokalisieren. Nur sehr selten sind Untersuchungen wie Ultraschall, Röntgen, Kernspintomografie bzw. Computertomografie erforderlich.

Von welchen Sehbeeinträchtigungen ist die Glaskörpertrübung abzugrenzen?

Eine Glaskörpertrübung muss eindeutig diagnostiziert sein. Symptome, die eine Glaskörpertrübung hervorrufen, können auch von anderen Sehbeeinträchtigungen herrühren. Aus diesem Grund wird der Diagnose ein besonders großer Stellenwert beigemessen. So kann mit Hilfe der direkten Funduskopie oder einer Optomapuntersuchung eine Netzhautablösung oder ein Netzhautriss ausgeschlossen bzw. erkannt werden. Hier würde ein sofortiger Handlungsbedarf bestehen. Andere Methoden der Diagnose dienen insbesondere dazu, die Glaskörpertrübung genau zu untersuchen. In seltenen Fällen kann es sich auch um einen Fremdkörper nach einer schweren Verletzung des Augapfels handeln. Zudem muss der behandelnde Augenarzt abklären, ob eine Entzündung im Auge (im Bereich der mittleren Augenhaut) oder eine Glaskörpereinblutung vorliegt. Erst wenn die Diagnose eindeutig ist, kann zusammen mit dem Patienten das weitere Vorgehen besprochen werden.

Wie lässt sich eine Glaskörpertrübung behandeln?

Wir freuen uns, dass wir unseren Patienten am Standort Mainz mit einem hochmodernen Laser eine Lösung bieten können, die sehr präzise im hinteren Bereich des Glaskörpers eingesetzt werden kann. Der sogenannte Floater-Laser befreit endlich effektiv, schonend und sicher von lästigen Glaskörpertrübungen, die auch unter den Begriffen Floater oder Mouches volantes bekannt sind. Viele Betroffene leiden erheblich unter den Sehstörungen, die die Lebensqualität beeinträchtigen können.
Die Behandlung mit dem Reflex Laser stellt ein sehr erprobtes Verfahren dar. Das australische Unternehmen Ellex leistete mit der wegweisenden Technologie Pionierarbeit. Erstmals kann ein Laser Glaskörpertrübungen ohne risikobehaftete Operationen behandeln. Der Laser löst Kollagenstrukturen im Glaskörper auf und verbessert damit die Sehqualität deutlich. Die Zufriedenheit der Patienten nach dem Eingriff ist erfahrungsgemäß sehr hoch. Falls notwendig kann die ambulante Behandlung auf mehrere Sitzungen verteilt werden.

Welche herkömmlichen Behandlungsverfahren wurden bisher angewendet?

Die fliegenden Mücken, wie Glaskörpertrübungen auch genannt werden, wurden in der Vergangenheit als im medizinischen Sinn harmlos abgetan. Betroffenen Patienten wurde in der Regel angeraten, sich an Eintrübungen im Glaskörper zu gewöhnen. Für den einzelnen Menschen oft gar nicht so einfach. Der Leidensdruck ist bei Betroffenen teils sehr hoch, ein Gewöhnungseffekt kann sich nicht einstellen. Glaskörpertrübungen können sehr störend sein und den Alltag massiv beeinträchtigen. Nicht selten führen die Mouches volantes zu depressiven Verstimmungen.
Bis vor wenigen Jahren war die Lasertechnologie noch nicht so weit, um Glaskörpertrübungen erfolgreich, schonend und sicher behandeln zu können. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Von einer Operation wurde zuvor abgeraten. Zu groß waren die Risiken der OP. Der glaskörperchirurgische Eingriff, medizinisch Vitrektomie genannt, dient eigentlich der Therapie schwerer Krankheitsbilder wie beispielsweise der proliferativen diabetischen Retinopathie, die durch die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus hervorgerufen werden kann. Die Vitrektomie sieht vor, dass der Glaskörper des Auges entfernt wird. Der dadurch entstehende Raum wird mit einer Flüssigkeit oder einem Gas gefüllt.

Wie funktioniert eine moderne Lasertherapie (Vitreolyse) bei einer Glaskörpertrübung?

Mit der Laser-Vitreolyse können erstmals Glaskörpertrübungen (Floater / Mouches volantes) unter lokaler Betäubung ambulant mit einem nicht-invasiven Verfahren besonders schonend und schnell entfernt werden. Größere Glaskörpertrübungen konnten bislang nur operativ (medizinisch „Vitrektomie“) entfernt werden. Das hat sich dank des neuen Niedrigenergie Nd:YAG-Lasers („Neodym-dotierten Yttrium-Aluminium-Granat-Laser“) grundlegend geändert. Die Laser-Vitreolyse ist weitgehend risikolos. Sehr kurze Laserimpulse werden dank modernster Technologie hochpräzise auf die Floater im Glaskörper platziert. Die Gewebeklumpen werden dadurch aufgelöst bzw. zerkleinert (medizinisch „Photodisruption“). Winzige Teilchen können über die Blutgefäße abtransportiert werden. Je nach Anzahl der Floater dauert die Behandlung zwischen 20 und 60 Minuten. Um sämtliche Floater bzw. Glaskörpertrübungen zu entfernen, sind unter Umständen zwei oder drei Behandlungen in der Augenarztpraxis in Mainz notwendig.

Welche Vorteile bietet eine Lasertherapie bei der Diagnose „Floater“

In der Gemeinschaftspraxis für Augenheilkunde der Augenärzte Dr. med. Thomas Kauffmann, Dr. med. Stefan Breitkopf und Dr. med. Jutta Kauffmann in Mainz kommt ein Nd:YAG-Laser modernster Bauart der australischen Firma Ellex zum Einsatz. Dieser Niedrigenergielaser zeichnet sich dadurch aus, dass er die Glaskörpertrübungen (Floater / Mouches volantes) mit sehr niedriger Energie entfernen kann. Und zwar so hochpräzise, dass das umliegende Gewebe völlig unberührt bleibt. Die Glaskörpermembran bleibt unbeschädigt. Auch entsteht durch den Eingriff keine Wärmeentwicklung, die auf das umliegende Gewebe ausstrahlt. Etwa drei Laserimpulse pro Sekunde mit dem Floater-Laser reichen für den Eingriff aus. Glaskörpertrübungen konnten bislang nur operativ entfernt werden. Ein komplizierter Eingriff mit hohen Risiken. Das neue Laser-Verfahren hat die Therapie von Glaskörpertrübungen geradezu revolutioniert.

Warum kann die Laserbehandlung schmerzfrei ablaufen?

Sowohl die Diagnose als auch die nichtinvasive Laserbehandlung der Glaskörpertrübungen, die auch „Floater“ oder „Mouches volantes“ genannt werden, ist unkompliziert, schmerzfrei und ohne Infektionsrisiko. Das liegt vor allem an der anatomischen Tatsache, dass im Glaskörper keine Nervenstränge oder Blutgefäße liegen. Vor der Behandlung verabreicht der Augenarzt dennoch Augentropfen zur örtlichen Betäubung. Nach der Behandlung kommen entzündungshemmende Augentropfen zum Einsatz, um jegliche Form von Entzündung vorbeugen zu können.

Wie läuft eine Behandlung von Glaskörpertrübungen mit dem Laser ab?

Der Eingriff wird ambulant durchgeführt. Das bedeutet, dass der Patient am Tag der Behandlung wieder nach Hause gehen kann. Der Patient schaut durch Kontaktglas auf ein Fixierlicht. Das Auge wird vorher mit lokal anästhesierenden Augentropfen betäubt.Zwischen den Auge und dem Kontaktglas wird liegt ein eine Schicht mit einem Gleitgelt, dass die empfindliche Hornhaut schützt. Der Augenarzt nimmt sein Operationsfeld durch ein hochpräzises, speziell ausgerichtetes Mikroskop, das ebenfalls direkt an den Laser abgeschlossen ist, in den Blick.
Sehr kurze Laserimpulse (mit einer Dauer von etwa 0,000000003 Sekunden) werden zielgenau im Glaskörper platziert. Die Glaskörpertrübungen (Floater) nehmen die Laserenergie auf. Sie werden dadurch zerkleinert und lösen sich auf, verschwinden aus dem Sichtfeld des Patienten. Der Eingriff ist dank einer lokalen Betäubung mittels Augentropfen schmerzfrei und dauert je nach Anzahl der Glaskörpertrübungen bis zu 60 Minuten. Im Anschluss an den Eingriff verabreicht der Augenarzt entzündungshemmende Augentropfen.

Worauf muss der Operateur bei der Vitreolyse besonders achten?

Grundsätzlich steht spezialisierten Augenärzten mit der Laser-Vitreolyse ein sehr sicheres Verfahren zur Verfügung, um Glaskörpertrübungen (auch „Floater“ oder „Mouches volantes“ genannt) schonend und sicher zu entfernen. Auch klinische Studien kommen zu diesem Ergebnis. Herausragend ist hier der Reflex-Laser der Firma Ellex, der auch bei den Augenärzten in Mainz zum Einsatz kommt.

Besonders wichtig für den Erfolg der Laser-Vitreolyse ist eine eingehende Voruntersuchung. Die Eignung des Patienten für den Eingriff muss zweifelsfrei feststehen. Hinsichtlich möglicher Komplikationen und Nebenwirkungen gibt es kaum Berichte. In sehr seltenen Fällen kann durch eine Laser-Vitreolyse eine Katarakt (Grauer Star) oder eine Netzhautablösung begünstigt werden. Verletzungen der Netzhaut durch den Laser sind bei richtiger Anwendung des Lasers ausgesprochen selten. Auch kann ein kurzfristiger Anstieg des Augeninnendrucks entstehen, der mit Augentropfen behandelt wird.

Was sollten Patienten nach der Behandlung mit dem Floater-Laser beachten?

Die Mainzer Augenärzte behandeln Glaskörpertrübungen ambulant. Das bedeutet, dass die Patienten nicht über Nacht bleiben müssen, sondern am Tag des Eingriffs wieder nach Hause gehen können. Die Augenärzte weisen ihre Patienten jedoch eindringlich darauf hin, dass sie nach dem Eingriff nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen können. Die eigenständige Fahrt mit Auto, Fahrrad oder Motorrad ist ausgeschlossen. Vereinzelt treten bei Patienten Beschwerden wie Rötungen oder verschwommenes Sehen auf. Auch können Kreislaufprobleme entstehen. Die Fahrt mit dem Taxi, einem Bekannten oder einem Familienmitglied ist deshalb anzuraten. Sollten nach Verlassen der Arztpraxis Probleme auftreten, ist unbedingt der behandelnde Arzt zu informieren.

Für wen kommt eine Laserbehandlung in Frage?

Vor der Yag-Laser-Vitreolyse ist eine eingehende Untersuchung notwendig. Vor allem geht es darum, die Eignung für den Eingriff mit dem Floater-Laser zweifelsfrei festzustellen. Die Vorsorgeuntersuchung hat bei den Mainzer Augenärzten einen besonders großen Stellenwert. Es geht vor allem darum, Lage und Art der Glaskörpertrübungen genau abzuklären und andere Augenerkrankungen auszuschließen.

Glaskörpertrübungen bei jüngeren Patienten bis 40 Jahre sind oft mikroskopisch klein und liegen im hinteren Augenbereich ganz in der Nähe der Netzhaut. Eine Laser-OP sollte dann genau abgewogen werden. Störende Floater mit sanften Übergängen und mit einem größeren Abstand zur Netzhaut lassen sich mit der Laser-Vitreolyse sehr gut behandeln.

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